Unsere Regenschutz-Versandarten - ein Rück- und Ausblick

Regenschutz mit Tracking

Ich hatte ja bereits im letzten Post darüber berichtet, wie Corona unser Geschäft zerlegt hat mit einem Teufelskreis aus stockender Herstellung, Lieferproblemen und Umsatzrückgang. Heute will ich aber mal über einen kleinen positiven Aspekt der Pandemie berichten - zumindest aus unserer Sicht. 

Dieser geschäftliche Einbruch hat uns zwar mehr Sorgen aber immerhin etwas mehr Freizeit verschafft. Diese wurde zwar zum Großteil durch das unfreiwillige Homeschooling aufgefressen, aber etwas blieb doch übrig. Mit dieser neu gefunden Zeit habe ich nicht nur an unserem kaputten Haus geschraubt, sondern auch angefangen Teile unseres Geschäfts zu überdenken. 

Ein Aspekt der uns immer gestört hat, war, dass wir unsere Regenbezüge und Sattelcover nicht immer mit vollständiger Sendungsverfolung verschicken konnten. Das lag einerseits an an finanziellen Überlegungen und andererseits an logistischen Bedingungen.

Da sich unsere Regenbezüge oft sehr leicht und klein verpacken lassen, haben wir diese von Anfang an vor allem als Großbrief oder Maxibrief mit der Deutschen Post verschickt. Gerade zu Beginn mit geringen Stückzahlen gab es für uns kaum Alternativen. Das hatte außerdem mehrere Vorteile: die Kosten waren im Vergleich zu Paketen deutlich niedriger - wodurch auch unsere Versandkosten für Kunden sehr niedrig blieben. Die Bestellungen werden direkt in den Briefkasten zugestellt - auch bei Nichtanwesenheit. Das war für viele Kunden wichtig, da sie ansonsten den lästigen Weg zum Postamt zur Abholung gehen mussten. Außerdem lassen sich die Briefmarken einfach auf Vorrat kaufen und mussten nicht für jeden Empfänger separat ausgestellt und gedruckt werden. Das war wiederum für uns praktisch, da wir mit den vielen Bestellungen schnell am logistischen Limit waren und die Zeitersparnis sehr willkommen war. Schließlich gibt es auch einen praktischen Abholservice (Hin&Weg) von der Post, die die verpackten Regenabdeckungen direkt von uns abholen. Als wir noch in Pankow wohnten, habe ich die ersten Monate mit den großen blauen Ikea-Beuteln voller Versandkartons zur nächsten Postfiliale geschleppt und habe mich schön in der Reihe zum Abgeben angestellt. Die meisten fanden das lustig, manche aber auch nicht. :)

Natürlich hat diese Versandart auch Nachteile. Das größte Problem ist natürlich die nicht vorhandene Sendungsverfolgung. Nach dem Abschicken verschwinden die Groß- und Maxibriefe der Post in einem schwarzen Loch. Wir hatten also keine Ahnung, ob, wann und wo die Sendungen zugestellt wurden. Das war besonders frustrierend, wenn sich Kunden gemeldet haben, die ihre Sendung nicht erhalten haben. Meist lag es an fehlerhafte Adressen, Umzügen oder manchmal auch dem "deutsche Bermudadreieck" der Post. Uns blieb in diesem Fall nichts anderes übrig, als eine kostenlose Ersatzlieferung zu schicken und zu hoffen, dass diese diesmal ankommen würde. Das verursacht neben den zusätzlichen Kosten natürlich eine Menge Aufwand im Support und Unzufriedenheit bei unseren Kunden. Ein weiterer Nachteil sind die Größen- und Gewichtsbeschränkungen. Großbriefe dürfen maximal 500g wiegen und 2 cm dick sein. Bei den fast doppelt so teuren Maxibriefen passen immerhin 1000g und 5 cm dicke Regenüberzüge rein. Bei einer Bestellung mit mehreren Artikeln sind diese Grenzen jedoch schnell gesprengt. Öfter kam dann auch eine Sendung zurück, weil sie zu schwer bzw. zu dick war. Insgesamt war vielleicht jede 20ste Sendung davon betroffen. In der Mischkalkulation schienen uns doch die Vorteile zu überwiegen. 

Schließlich haben wir das Phänomen entdeckt, dass der Hin$Weg-Abholservice der Post mit jedem Umzug deutlich teurer geworden ist - unabhängig von der Anzahl der Sendungen. Nach unserem letzten Umzug waren wir bereits beim ZEHNfachen des ursprünglichen Preises angelangt. In Hangelsberg. 

In der Corona-bedingten Besinnungsphase haben wir uns auch deshalb das Gesamtpaket "Versand" nochmal genauer angeschaut. Zufälligerweise hat sich die Post genau in dieser Zeit mit einem neuen Produkt bei uns vorgestellt: der geschäftlichen Warenpost. Dabei handelt es sich um eine Variante der "normalen" Warenpost, die jedoch nur geschäftlichen Kunden zur Verfügung steht. Der große Vorteil: diese Verandart kostet nun nicht wesentlich mehr als ein Maxibrief, wir jedoch mit vollständiger Sendungsverfolgung verschickt. Zudem ist ab einer bestimmten Sendungemenge die Abholung sogar inklusive. Aus unserer Sicht haben wir damit tapferes-Schneiderlein-mäßig 3 Fliegen mit einer Klappe erledigt. Für euch macht das auch mehr Sinn, da ihr jetzt im Shop  bzw. bei DHL den Status und Verbleib eurer Regenschutz-Bestellung selbst nachprüfen könnt.

 

Nach der ganzen Bergabfahrt der letzten Monate ist das doch endlich mal eine gute Nachricht. :)

 



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