Regenstoffe – hierauf kommt´s beim Regenschutz für's Fahrrad an!

Wasserdichter Regenstoff für Regenschutz rund ums Fahrrad

Mit hochwertigem Regenschutz behüten wir unseren Drahtesel und uns selbst vor den Unbilden des Wassers. Denn dieses ist nicht nur unangenehm für uns, sondern führ auf Dauer auch zu Schaden am Fahrrad und/oder dem Zubehör. Worauf genau kommt es beim Stoff aber an? Was ist der Unterschied zwischen wasserdicht und wasserabweisend? Warum braucht man UV-Schutz? Diese und andere Aspekte haben wir hier für Euch zusammengetragen!

 

Wasser dicht ist nicht gleich wasserabweisend

Oft werden diese beiden Begriffe verwechselt, bzw. synonym verwendet. Denn die Abgrenzung von wasserabweisend zu wasserdicht ist oft nicht so einfach, wie gedacht.

Gemessen wird die Dichtheit eines Stoffes typischerweise in mm Wassersäule. Diese misst den Druck, der bestehen muss, damit der erste Tropfen durch den Stoff dringt.

Ein Messwert von einer Wassersäule von ca. 800 - 1.000 mm gilt als "wasserdicht". Was darunter liegt wird als "wasserabweisend" bezeichnet.

Allerdings ist auch das irgendwie relativ, denn es kommt auch darauf an, welche Anforderungen an den jeweiligen Gegenstand gestellt werden. Ein Bergsteiger, der wirklich ernsthafte Expeditionen macht, benötigt ein ganz anderes Material, als dies z.B. bei einer Markise oder einem Sonnenschirm im Garten verwendet wird. Letztere soll auch mal einen Regenschauer aushalten und dafür sind beispielsweise 1000mm genug. Ein Bergsteiger bei schlechtem Wetter braucht beim Material seiner Jacke einen Messwert von 25.000mm. Hätte seine Jacke 1000mm, wäre er nach einer Weile k0mplett durchnässt. Umgekehrt ist eine Markise mit 25.000mm völliger Quatsch und wäre unnötig teuer.

Entscheidend ist der Druck, den der Stoff ausgalten muss. Wer sich mit dem eigenen Körpergewicht auf nasses Gras setzten möchte, der benötigt eine Unterlage mit ca. 2.000mm. Würde man sich hinknien, wären sogar 4.000mm vonnöten, denn der Druck auf der kleineren Fläche bei gleichem Körpergewicht ist logischerweise grösser.

Ein Zelt hingegen, auf das sich ja niemand setzt, es sei dann man ist beim Zelten in Alaska und ein Bär legt sich drauf, muss einen relativ niedrigen Wert von ca. 1.000mm haben.

 

Wasserabweisend – normalerweise durch Imprägnierung

Durch korrekte Imprägnierung kann man praktisch jeden wasserabweisend machen. Es wird einfach eine Emulsion oder Spray aufgetragen, das bewirkt, dass Wassertropfen abperlen, statt in den Stoff zu dringen.

Allerdings sind Imprägnierung nie dauerhaft, sondern lässt nach einer gewissen Zeit nach und muss neu aufgetragen werden. Wie lange eine Imprägnierung wirksam ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, z.B. mechanische Beanspruchung, Pflege, Sonneneinstrahlung, Häufigkeit des Gebrauchs, etc.

 

Wasserdichte Stoffe – beschichtetes Gewebe

In diesem Fall wird ein sogenanntes Trägergewebe, was selbst nicht wasserdicht ist, mit einem anderen – wasserdichten Stoff- dauerhaft beschichtet. Hierfür gibt es verschiedenen Alternativen, wie z.B.:

  • Polyurethan (PU)
    Wir kennen diesen Kunststoff alle von den sogenannten gelben "Ostfriesennerzen".

Die Beschichtung kann einseitig oder beidseitig erfolgen. PU-beschichtete Gewebe werden als komplett wasserdicht angesehen. Die Verarbeitung der PU-beschichteter Gewebe kann entweder durch Nähen oder Hochfrequenz-Schweißen erfolgen, wobei letzteres vom Laien nicht durchzuführen ist.

  • Polyvinylchlorid (PVC)
    PVC eignet sich hervorragend zur dauerhaften Beschichtung von Geweben, da es säure-, öl- und salzwasserbeständig ist. Auch die Resistenz gegen Sonneneinstrahlung ist ausgezeichnet. Auch PVC-beschichtete Gewebe gelten als wasserdicht. Auch bei diesen Stoffen erfolgt die Bearbeitung durch Nähen und Hochfrequenz-Schweißen.
    Typischerweise kommen PVC-beschichtete Gewebe als Planen Stoffe, LKW-Planen, usw. zum Einsatz, da sie preiswerte sind als PU.
  • Acryl
    Diese Art der Beschichtung ist etwas steifer und wird vor allem für Dinge wie Markisen verwendet, denn der größte Vorteil von Acryl liegt in seiner unübertroffenen Beständigkeit gegen UV-Strahlung – und genau dafür möchte man ja eine Markise.

 

Spezielle Webtechniken

Klassische Zeltgewebe sind übrigens weder imprägniert, noch beschichtet, sondern ganz einfach mit einer speziellen Webtechnik hergestellt. Sie werden erst durch das erste Waschen wasserdicht. Denn beim Waschen quellen die Fasern dauerhaft auf und sorgen so auf natürliche Art für Wasserfestigkeit. Allerdings laufen diese Stoffe beim ersten Waschen zwischen ca. 5 und 10 Prozent ein, weshalb das Waschen natürlich vor dem Nähen und Weiterverarbeiten erfolgen muss.

 

Regenschutz von Made for Rain

Der von uns angebotenen Regenschutz wird aus PU-beschichtetem Material hergestellt und ist somit tatsächlich wasserdicht und nicht nur wasserabweisend durch Imprägnierung. Der schöne Sattel, der gute Kindersitz und der praktische Einkaufskorb sowie die unabkömmliche Fahrradtasche belieben trocken und wohl geschützt vor jeglichen Wettereinwirkungen.

Zudem legen wir auch großen Wert auf den Umweltschutz und verzichten weitgehend auf unnötiges Verpackungsmaterial. Aber auch im sozialen Bereich möchten wir unseren Beitrag leisten, weswegen unsere Produkte in Deutschland und Europa unter einwandfreien Produktions- und Arbeitsbedingungen hergestellt werden.

Probiert doch mal einen schicken Regenschutz von uns aus und überzeugt Euch selbst! Über Eure Kommentare und Anregungen freuen wir uns ebenfalls!

Ähnliche Artikel



Kommentar schreiben

Kommentare müssen vor der Anzeige freigegeben werden